also ich würde gerne mal wissen, weil ich in der schule auf den klops gekommen bin ...denkt ihr die welt enstand durch gott oder durch den urknall... also seht ihr das ganze aus religiöser oder wissenschaftlicher sicht oder wie auch immer? und warum? und wisst ihr ob es für eine der ansichten richtige beweise gibt oder ähnliches?
danke
schon mal im vorraus
Ich glaub an die Schöpfungsgeschichte, den Weihnachtsmann, Weltfrieden und dass Elvis lebt.

Urknall... Bisher die logischste / physikalisch nachvollziehbarste Erklärung
Ich möchte denjenigen sehen der mir im Jahr 2008 ernsthaft erzählen möchte, dass Gott die Welt erschaffen hat inkl. der ganzen Adam & Eva Story... mal ehrlich, ich respektiere, wenn jemand an Gott oder sonstwen glauben will aber wer mir etwas vom Wahrheitsgehalt der Schöpfungsgeschichte erzählen will den muss ich ganz freundlich fragen: Wo hast Du dein Leben bisher verbracht? In einem Erdloch? Hinterm Mond? in Salt Lake City?
Ich bin ja selber christlich erzogen und meine Eltern sind regelmäßige Kirchgänger, ja sogar Angestellte der Kirche aber selbst die sind soweit mit Inteligenz gesegnet, dass sie den Quark nicht ernsthaft glauben.
Womöglich ist Jesus noch tatsächlich übers Wasser gelaufen und Moses hat das Meer geteilt und bei mir war ne Spinne in der Jukkapalme ![]()
[quote=TillyLasVega
Womöglich ist Jesus noch tatsächlich übers
Wasser gelaufen und Moses hat das Meer geteilt und bei mir war ne
Spinne in der Jukkapalme ![]()
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Dazu (Vielleicht auch zu den anderen Themen)
findet Ihr wirklich eindeutige und ausreichend bebilderte Antworten in
dem Buch "Das Leben des Jesus" vom Stern-Zeichner Gerhard Haderer. Es
lohnt sich, nur rechnet damit, dass Ihr danach einiges mit anderen
Augen sehen werdet! ![]()
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haha cool, ich glaube das muss ich meiner Mum schenken ![]()
Liebe Jojo,
Du hast sie geöffnet, die Büchse der Pandora! Jetzt musst Du mit dem leben, was ich nun von mir geben werde!
1) Urknall.
Die heute naturwissenschaftlich allgemein anerkannte Urknalltheorie
geht davon aus, dass vor langer Zeit, genauer gesagt vor ~13,7Ga(
Giga-Anni: Milliarden Jahre), sich das Universum in einem Punktförmigen
Zustand befand. D.h. nicht nur alle Materie, sondern auch der Raum als
solcher war auf einen Punkt hin konzentriert. Die Dimensionen waren
noch nicht vorhanden; die Gesetze der Physik wie die Mechanik gab es
noch nicht. Nicht, weil sie noch nicht entdeckt waren (Wer hätte sie
denn bitte entdecken sollen!?) Sondern sie waren schlicht un einfach
inexistent.
Dies blieb natürlich nicht so, sondern es kam, wie wir es alle
kennen: Die Dimensionen "entfalten" sich, die physikalischen Gesetze
entstehen, Materie entsteht, das alles kühlt ab, Sterne erste
Generation entstehen durch die neu entstandene Gravitationskraft, diese
Explodieren, eine Menge Staub wird frei, dieser verklupt zu Sternen 2.
Generation die dann wiederum aus demselben Staub Planeten bilden. Auf
den Planten entsteht dann sowas wie Leben, gesetzt den Fall, dass die
richtigen Rahmenbedingungen herrschen. Das Leben entwickelt sich, eine
Nukleinsäure wird von einer Generation an die nächste weitergegeben,
und schau: Menschen laufen nach 13,7 Ga nach dem Urknall auf der Erde
herum und erzeugen den Klimawandel!
1.1) Erklärungswert.
Alles was da oben geschrieben steht, lässt sich zuverlässug mit dem
Urknall erklären. Die Evolution des Menschen, die Existenz von
Planeten... Es gibt keinen guten Grund daran zu zweifeln. Offenbar
wohnt der MAterie eine Tendenz inne, sich zu immer komplexeren Formen
zusammenzufinden, sodass irgendwann duch eine unglaublich lange Abfolge
von "Versuch und Irrtum" soetwas komplexes wie das Hirn entstanden ist.
Nocheinmal: Es gibt keinen naturwissenschaftlichen Grund, daran zu
zweifeln, dass Urknall und Evolution den jetzigen Zustand der Welt
erklären.
2.) Logik
Wir sind nun an einem Punkt der Diskussion angekommen, an dem die
Naturwissenschaftler alles gesagt haben, was sie von ihrem
Selbstverständins her sagen können. Sie haben alle Wirkungen
('Wirklichkeit' kommt von Wirkung, und Naturwissenschaftler
beschäftigen sich NUR mir Wirkungen und deren Folgewirkungen) auf eine
Anfangswirkung hin zurückgeführt.
Jetzt stecken sie tief in der Scheiße.
Denn naturwissenschaftlichen Erklärungen funktionieren also nur, wenn eine Wirkung eine Ursache hat. Welche Ursache soll aber eine Anfangssingularität, also der Zustand in dem alles, also Raum und Materie und Energie auf einen mathematischen(!) konzentriert waren haben? Naturwissenschaftlich ist das nicht mehr zu fassen, hier ist die Naturwissenschaft einfach sprachlos.
Das ist nun die Sterstunde der Philosophen!
Denn nun kommen wir zum eigentlichen Problem: "Warum gibt es also etwas, und nicht vielmehr nichts!?" ist die verwunderte Frage, die man sich auch noch in Zeiten der Quantenkosmologie stellen darf! Wir können nun versuchen zu Antworten:
a) Die Existenz von Seiendem ist Zufall. Schön. Gut. Ähhh... Ja... Nicht wirklich befriedigend. Wenn in der Natur nichts zufällig passiert, man kan ja alles durch physikalisch-mathematische Gesetze erklären, warum soll die Natur, also das, was wir Universum nennen, zufällig entstanden sein!?
b) Die Naturwissenschaftler haben und einen vorgelogen, die wahre Geschichte steht doch in der Bibel. -Nein, im Koran! -Oh, wieder falsch, sie steht in der griechischen Sage! Nein, in den indischen Veden... Wir sehen also, es gibt unzählige Schöpfungsmythen. Alle sind falsch. Auch - und das sage ich als katholischer Beinahe-Theologe - der Schöpfungsbericht der Genesis ist naturwissenschaftlich falsch! Jedenfalls ist er dann falsch, wenn wir ihn so verstehen, wie er geschreiben steht, ihn also praktisch genauso lesen, wie wir die Stimbergzeitung lesen.
Wir sehen also: wir scheinen nicht weiterzukommen. Die Naturwissenschaftler dürfen von ihrem Selbstverständnis her nichts mehr sagen, die Religiösen sagen nichts mehr, weil ihr kindliches Schriftverständnis sie in einen Konflikt mit den Naturwissenschafteng ebracht hat, die aber offensichtlich sehr erfolgreich sind, immerhin haben NWler den KErnspintomografen entwickelt und nicht der hl. Franziskus!
Gut, was machen wir nun mit unserer Frage? "Warum gibt es etwas, und nicht nichts"?
3) Theologie
Hier melden sich nun die Theologen, also die, die eine Ahung von der
Schrift haben, und sie etwas genauer lesen können, als es der Laie
kann, und somit wissen, was Schöpfung wirklich ist.
Schöpfung heißt nämlich nicht, dass der Herr die Welt in ihrem So-Sein, also in ihrer Art wie wir sie sehen,, und wie wir sie rekonstruieren können gemacht hat, sondern dass Er als höchstes Sein sie "vom nichtsein ins Sein gerufen hat". Also dass Er dafür verantwortlich ist, dass es etwas gibt, was sich danng emäß der physikalischen Gesetze so entwickeln kann, wie wir heute vor Augen haben. Schöpfung meint also, dass das, was da beim Urknall (zugegebener Maßen ziemlich leise, es gab ja noch keine Luft) genallt hat gemacht hat. Alles Seiende, also alles was ist kommt vom Sein also solchem. Das Sein als solches ist Gott, insofern er existiert, insofern er das höchste Sein ist.
Die Theologie geht
aber noch einen Schritt weiter: sie sagt: "Rein logisch gesehen
garantiert kein Augenblick den nächsten." Rein logisch also: Von jetzt
auf gleich könnte alles was ist vom Zustand des Seienden in den Zustand
des Nichtseins übergehen. Dass das bis jetzt noch nicht passiert ist,
beweist aber noch nicht, dass es logisch nicht möglich ist. Also: Wir
leben in einem ziemlich unsicheren Universum!
Aber wir haben Gott aus dem Spiel gelassen: Wenn es ein Sein gibt, was
man personal auffassen kann, und das ist letztendlich Gott, das Sein
als solches mit personaler Struktur, dann kann dieses Sein das Seiende
im Sein erhalten, also verhindern, dass es ins Nicht-Sein fällt. Das
meinen wir, wenn wir von Schöpfung sprechen.
Schöpfung muss also passiert sein, damit sowas wie Urknall und Evolution stattfinden können.
Schöpfung muss also passiert sein, damit sowas wie Urknall und Evolution stattfinden können.
Aber nur solange, bis die Naturwissenschaft den Urknall als solchen physikalisch erklären kann.
Wie das alles da ablief kann Physik gut erklären, auch jetzt schon, aber woher die ganze Materie-Energie-Materscherei herkommt, und warum es sie gibt kann sie nicht beantworten.
Ich bin recht zuversichtlich, dass sich bekannte Technologien auch in naher Zukunft rasch weiterentwickeln werden und die Grenzen der Physik irgendwann erweitert werden müssen - warum sollte also nicht auch das irgendwann erklärbar sein?
Nun, weil es sich um keine Frage handelt, deren Antwort im Universum zu suchen ist, sondern eine Sinnfrage. Salopp formliert ist die Frage nach dem Ursprung des Universums eine Frage nach dem Motto: "Was soll das ganze überhaupt!?". Das kann kein Physiker beantworten!
schon mal jemand an das fliegende spagetthimonster gedacht?
meiner ansicht ist es der schöpfer von allem :D
von der seite: http://www.das-fsm.de/glaube.htm
![]()
Also wenn ich überhaupt etwas derartiges glaube, dann doch wohl eher die Geschichte des Urknalls!
Wenn du das aber genau wissen willst, dann musst du Frau Oellers fragen, weil die weiss ja alles, ne? ![]()
Könntest auch allerdings den Zen lesen und eine Religion ausüben in der es keine Schöpfungsgeschichte gibt!
@Lisch : die Materien sind durch den "Urknall" entstanden, also muss es vorher keine Schöpfung gegeben haben! Die Erde zum Beispiel ist meines Wissens nach durch verschiedene Gase oder Gasähnliche Materien entstanden. Ich lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren, da mein Wissen darüber im Moment lückenhaft ist.... alles vergessen =/
das thema ist definitiv zu komplex und meiner ansicht nacht unlösbar...Gott? ich zweifel dran...aber erklärt euch mal bitte unsere Seelen. Wie ist es zu erklären, dass jeder von uns einzigartig ist...ich will nicht sagen, dass irgendein gott mich erschaffen hat...aber die seele ist definitiv unerklärlich.
darum glaube ich auch nicht, dass mit dem leben schluss ist...ich glaub eher nur die hülle stirbt...nur was mit der seele passiert...keine ahnung .... sicherlich kommt keiner in die hölle oder in den himmel.
vielleicht ist unser Universum nur ein winzigkleiner teil in einer kopfschuppe eines typens der irgendwo anders rumläuft....erinnern sich evtl jezz n paar an Simpsons die haben das auch mal aufgeschnappt ![]()
schön fand ich dazu auch das ende von men in black. wo unsere galaxie nur eine murmel in einem spiel eines "wesens" ist
ad tical:
ja und nein: Im Urknall gab es keinen Unterschied zwischen Energie und
Materie. Es gab nur irgendeine Zustandsform, die sich von beidem
unterschied. Alles, was heute existiert und sich physikalisch
beschreiben lässt, hat sich aus der Anfangssingularität entwickelt. Die
Gesamtenergie-Materie-Bilanz des Universums hat sich vom Urknall bis
heute nicht geändert! Nur die Zustandsformen haben sich geändert...
ad Tyrant:
Die Existenz von Seelen wird heute unter Philosophen stark in Frage
gestellt, sowie die Existenz eines freien Willens. Das was wir Seele
nennen ist nur Einbildung, eigentlich ist alles Materie die ihre Form
nach dem Tod verlieren wird. Der Mensch hört also nach dem Tod auf zu
existieren.
@Lisch: Ich habe diese Argumentation der Theologen nie so recht verstanden und das, obwohl ich sie schon sehr oft von verschiedenen Theologen gehört habe: Einerseits postulieren sie das Problem, dass sich für die Wirkung des Urknalls keine Ursache finden lässt. Also gehen sie davon aus, dass der/ein Gott/göttliches Wesen/höhere Form des Seins die Ursache gewesen sein muss. Aber was war dann die Ursache für Gott/... ? Die häufigste Antwort darauf ist, dass Gott sich ja gerade dadurch auszeichnet, keine Ursache gehabt zu haben, einfach da war. Aber wenn man das für einen Gott annehmen kann, warum nicht für das Universum selbst?
Ein weiterer Punkt: Die Wissenschaft ist nicht in der Lage (und soweit man das bisher sagen kann, wird sie es nie sein), die Geschichte des Universums bis hinter einen bestimmten Punkt zu beobachten und zu berechnen. Das muss jedoch nicht heißen, dass es vor dem Urknall nichts gab. Ein paar Astrophysiker gehen davon aus, dass es schon vor dem Urknall Ereignisse gegeben hat.
@Tyrant: Einzigartigkeit der "Seele"... Na ja, betrachte mal deine Persönlichkeitsentwicklung als eine mathematische Gleichungen mit einer Vielzahl an Variablen: Veranlagung, Einflüsse während des Wachstums im Mutterleib, Einflüsse während der einzelnen Phasen der Kindheit usw. usf.. Selbst wenn man nur ein ganz ganz rudimentäres Wissen über Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung hat, kann man in etwa erahnen, wie viele Kombinationsmöglichkeiten es da gibt. Eine total identische Entwicklung zweier Menschen ist absolut unmöglich, dementsprechend ist auch eine totale Ähnlichkeit zweier Menschen unmöglich.